Homöopathie und Ernährung

Wenn wir über Gesundheit und Krankheit nachdenken, müssen wir uns zwangsläufig mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen. Es gibt viele krankmachende Ernährungsformen und Lebensmittel, aber ebenso können wir uns in einer Weise ernähren, die unsere Gesundheit erhält und sogar unsere Heilung unterstützt.

In der Behandlung stoßen wir dann an eine Wirkungsgrenze der Homöopathie, wenn der leidende Mensch nicht bereit ist, krankmachende Übel hinwegzunehmen. Dazu gehört auch eine bewusste Ernährungsumstellung und der Verzicht auf Genussgifte, wenn diese dem Betreffenden Schaden zufügen. Ein Raucher z. B. wird mit homöopathischer Hilfe nur dann von seiner chronischen Bronchitis geheilt werden können, wenn er das Rauchen aufgibt.

Die Sammlung und Erforschung von krankmachenden Umständen im Außen und Innen sind ein wichtiger Teil der homöopathischen Anamnese. Ganz klar hat der homöopathische Therapeut hier die Aufgabe, Prophylaxe zu betreiben. Der Vater der Homöopathie, Samuel Hahnemann, schreibt hierzu in seinem wichtigen Werk „Organon der Heilkunst“ (Standardausgabe der 6. Auflage, Haugg-Verlag):

„Er (= der homöopathische Therapeut) ist zugleich ein Gesundheits-Erhalter, wenn er die Gesundheit störenden und Krankheit erzeugenden und unterhaltenden Dinge kennt und sie von den gesunden Menschen zu entfernen weiß.“ (§4)

Und weiter in §77:
„Uneigentlich werden diejenigen Krankheiten chronische benannt, welche Menschen erleiden, die sich fortwährend vermeidbaren Schädlichkeiten aussetzen, gewöhnlich schädliche Getränke oder Nahrungsmittel genießen, sich Ausschweifungen mancher Art hingeben, welche die Gesundheit untergraben,… Mangel an Bewegung oder freier Luft leiden, sich durch übermäßige Körper- oder Geistesanstrengungen um ihre Gesundheit bringen, in stetem Verdrusse leben, u.s.w. Diese sich selbst zugezogenen Ungesundheiten vergehen (wenn nicht sonst ein chronisches Miasm im Körper liegt) bei gebesserter Lebensweise von selbst und können den Namen chronischer Krankheiten nicht führen.“

Und im §94:
„Bei Erkundigung des Zustandes chronischer Krankheiten, müssen die besondern Verhältnisse des Kranken in Absicht seiner gewöhnlichen Beschäftigungen, seiner gewohnten Lebensordnung und Diät, seiner häuslichen Lage u.s.w. wohl erwogen und geprüft werden, was sich in ihnen Krankheit erregendes oder unterhaltendes befindet, um durch dessen Entfernung die Genesung befördern zu können.“

 

Es ist so deutlich: Durch Achtsamkeit im Umgang mit uns selbst und aktive Mitarbeit in der Behandlung unserer Leiden und Krankheiten können wir unsere Situation um so vieles verbessern!

Wir sind Ihnen sehr gerne dabei behilflich, mit Ihnen gemeinsam die näheren Umstände Ihrer Beschwerden zu erforschen und Ihnen über eine individuelle Ernährungsanalyse eine speziell auf Sie abgestimmte Ernährungsform im Sinne einer gesunden und vollwertigen Pflanzenkost zusammenzustellen, die Ihr Befinden deutlich verbessern wird und zudem ganz köstlich schmeckt. Dadurch steigern Sie Ihr Wohlbefinden enorm und vertiefen die Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung Ihrer chronischen Beschwerden.

Gehen Sie auf Entdeckungsreise. Wagen Sie es, neue Räume zu betreten. Lassen Sie krankmachende Gewohnheiten gehen. Sie werden dadurch Ihr eigenes Glück und das Ihrer Lieben mehren.

 

Es grüßt Sie

Ihr Praxisteam
HP Peter und Alexandra Kuchenbaur